Update Januar/Februar

2016. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Und wir haben grad so viel um die Ohren, dass wir noch nichtmal dazu kamen die Ereignisse des Januars aufzuschreiben, dafür hat es dieser Bericht nun doppelt in sich!

So wie das letzte endete, beginnt auch dieses Jahr mit Fragen rund um das Thema wie wir miteinander leben wollen. Solidarisches Zusammenleben ist eines der Prinzipien unseres Projekts, doch wie sich dieses in der Praxis realisieren lässt, muss immer wieder aufs Neue verhandelt und besprochen werden. So zum Beispiel die Frage der Miete und wie sie auf die Bewohner_innen verteilt wird. Zur Zeit streben wir ein Einheitsmietmodell an, wobei Leute, die mehr geben können, Anderen aushelfen, die nicht so viel zahlen können.

Die Mietfrage wird vor Allem deswegen konkret, weil sich die Bewohner_innen der einzelnen Stockwerke nun treffen und konkret darüber sprechen wer in welchem Zimmer wohnen wird. Dieses Bedürfnis soll unserer Meinung nach auf keinen Fall darüber entschieden werden, wie viel finanzielle Mittel eine Person zur Verfügung hat. All dieses sind sehr spannende Diskussionen, die uns umso mehr zeigen, was es heißt selbstbestimmt zu wohnen und solidarisch miteinander umzugehen.

Zum Richtfest gab es schon einen ausführlichen Bericht. Hier soll nur nocheinmal den Handwerkern und Herrn Grevenkamp gedankt werden. Es war ein sehr schöner Tag und wir freuen uns umso mehr auf die Einweihungsfeier.

Nach 2 ½ Monaten Produktionszeit ist endlich unser erstes größeres Druckerzeugnis fertig gestellt!
CoverMappeWir sind mächtig stolz und unser besonderer Herzensdank gelten Sara und Jana und allen anderen, die mitgewirkt haben.

Zum einen ist es natürlich wundervoll eine Art Zusammenfassung der letzten Monate in den Händen zu halten, zum anderen wollen wir mit einer so professionellen Arbeit auch offensiver daran gehen, Direktkredite einzuwerben und Leute von unserem Projekt zu überzeugen.

Auch wenn es diesen Monat hitzig zuging, bleibt unsere Heizung bis auf weiteres kalt, denn leider haben alle Betreiberfirmen, die wir als Kontraktoren angefragt haben, abgesagt. Da bleibt nur die altbewährte Weisheit: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (selbst)! Darum sind wir nun mit verschiedenen Wohnprojekten im Gespräch, die ihre BHKW in Eigenregie betreiben und holen uns das nötige Knowhow von befreundeten Ingeneur_innen.

Außerdem gab es einen kleinen Ausflug, denn eine kleine Delegation von uns besuchte am 20. Februar nach dem Richtfest die Mitgliederversammlung des Mietshäuser Syndikats in Berlin. Es war eine tolle Erfahrung viele andere selbstverwaltete Projekte kennenzulernen und dazu Menschen, die für dasselbe brennen wie wir. Vor allem haben wir uns schnell mit Menschen aus der Gleiserei aus Leipzig angefreundet, die genau wie wir, bei der im Sommer stattfindenen Mitgliederversammlung in Hamburg, den Beteiligungsbeschluss beantragen.

Übernachten durften wir in der Scharni. Mit unserem Schwesterprojekt haben wir beschlossen uns gegenseitig bei den nächsten Festen, wie zum Beispiel dem Sommerfest in der Scharni oder den ersten Einzugsfeiern bei uns, unter die Arme zu greifen und zu unterstützen. Das können wir kaum noch abwarten!

Am Samstag Abend wurde zum Feiern in die Rigaer Straße 78, in die Kneipe „Abstand“ eingeladen. Dort wurden wir Zeuge einer sehr unschönen Geschichte. Die Polizei verschaffte sich unter Anwendung von Gewalt gegen Sachen und Personen zutritt zu den Räumlichkeiten. Mehr über die Ereignisse, könnt ihr bei Indymedia nachlesen.

Nicht nur aus dieser persönlichen Betroffenheit ist es uns wichtig nocheinmal auf die Ereignisse im Januar rund um die Rigaer Straße hinzuweisen. Wir sind entzetzt und wütend wegen der Übergriffe auf das Hausprojekt in der Rigaer Straße und wünschen den Freund_innen viel Kraft bei der Auseinanderstzung und dem Widerstand gegen die Repression. Insgesamt sehen wir zur Zeit eine Zunahme von Übergriffen seitens des Staates auf Hausprojekte und selbstbestimmtes Leben. Dagegen hilft am besten zusammen zu stehen und der damit gewollten Vereinsamung und Vereinzelung entgegenzuwirken.

Auf ein kämpferisches 2016.
Eure GoMokry*

Es ist angerichtet!

1. Über uns, wie ihr seht – feinstens abgezimmert – Der Dachstuhl steht
Die Feierstunde hat geschlagen
Es ruht die geübte Hand
Nach harten arbeitsreichen Tagen
Grüßt stolz der Richtbaum nun ins Land

2. Nur einen Steinwurf entfernt
Der alte Elbtunnel es grüßt der Michel
Zwischen Spreehafen und Reiherstieg
Umgeben von Industriecharme – und Deichen
Den Hafen fest im Blick!
Auf den Straßen lebendiges Treiben und Trubeln –
gleich um die Ecke – kann man die Heimspiele der Hamburg Towers bejubeln!
GO MOKRY! Steht hier an mancher Wand
Guter Spruch! Mit leichter Hand!
Willkommen in der Mokrystraße
Willkommen im Herzen der Stadt!

3. Nun wünsche ich – so gut ich kann
So kräftig wie ein Zimmermann
Mit stolz empor gehobenem Blick
Dem neuen Haus – recht viel Glück!
Geschützt sei dieses Haus vor Brand und Wassernot
Und wer auch immer es bewohnt
bleib gesund – und von Unheil stets verschont!

4. Das dieses Haus noch immer steht
Das bester Wohnraum bleibt erhalten und nicht die Abrissbirne weht
Trotz marodem Mauerwerk und morscher Balken
Dem Bauherrn hier ist´s zu verdanken
Ein optimistisches Projekt – eine Menge gute Gedanken
So erhebe ich auf den Bauherren nun mein Glas
Das stets aus allen aus allen Dingen
nur Gutes mag gelingen!

5. Wir wissen es, mancher mag es wohl erahnen
Die Arbeit war nicht nur leicht
oft mussten wir uns ganz schon plagen
Steine schleppen, Balken tragen
in der Wärme des Sommers – und der Kälte dieser Tage!
Viele Monate wird gearbeitet hier nun schon!
Dieses Richtfest hier ist auch unser Lohn!

6. Ein Dank gilt allen Gewerken
– weiterhin bestes Gelingen
stets hilfsbereit und miteinander
Wir werden hier noch viel Zeit verbringen

7. Kurz und Gut!
Ein Schluck zur Ehre –
dem Handwerk dem ich angehöre
Ihr Zimmerleut´ ihr sollt leben!
Und auch die Maurer – gleich daneben!

8. Nun ist das Glas wohl ausgeleert
Und weiter für mich nicht mehr von Wert
Drum werf ich es zum Brechen nieder
zerschmettert braucht es keiner wieder
Scherben bringen Glück und Segen
Dem Haus auf allen Wegen
Dies‘ Glas zerschmettert jetzt am Grund
Geweiht sei dieses Haus zur Stund!

Bevor dieser Richtspruch zu Gehör gebracht werden konnte, war allerdings noch einiges an Vorbereitungen notwendig. So musste zunächst in den Häusern reichlich Bauschutt beiseite geräumt werden um Platz zum Feiern zu schaffen. Und auch wir wurden bereits am Vortag tätig um für das leibliche Wohl zu sorgen.

Im Infoladen kochten wir eine reisen Menge Erbsensuppe und buken Kuchen. Natürlich durften auch Lasses weltberühmten Aufstriche nicht fehlen.

Am Freitag Morgen dann wurde aufgebaut. Tische und Bänke in das Ladenlokal geschleppt und der Tresen nach langer Zeit wieder seinem eigentlichen Zweck zugeführt.

Ab 12 Uhr trudelten die ersten Gäste ein. Unter ihnen viele GoMokry*s und deren Freunde, aber die „Stars“ dieses Vormittages waren natürlich die Handwerker mit welchen wir auf den Baufortschritt anstoßen wollten.

Neben der oben zu lesenden Rede hielten sowohl Herr Grevenkamp, als auch wir eine Rede. Gerade als wir ansetzen wollten fiel dann der Richtkranz herunter. Wir versicherten uns bei den Handwerkern das dies kein böses Omen bedeutete, und gingen beschwingt zum informellen Teil über.

In der Kneipe wurde dann zu „Ton Steine Scherben“ gegessen und getrunken und einige Geschichten über das Haus ausgetauscht.

Insgesamt ein sehr schöner Tag und ein tolles Gefühl wieder einen Meilenstein auf dem Weg zum selbstverwalteten Wohnen geschafft zu haben.

Einladung zum Richtfest

Liebe Unterstüzer_Innen, Freund_innen, Interessierte,

es ist so weit! Das Haus ist auf dem besten Wege im Sommer dieses Jahr fertiggestellt zu werden. Das alte Dach der Mokrystraße ist bereits abgerissen und innerhalb der nächsten Tage kommt ein Neues drauf.

Am 19.2.2016 laden wir deswegen gemeinsam mit Herrn Grevenkamp, dem Bauherr und derzeitigem Eigentümer, ganz herzlich zu unserem Richtfest ein! Neben Speis und Trank wollen wir euch so einen Einblick in den Prozess, die Gruppe sowie allen am Hausbau Beteiligten und natürlich auch in die Häuser selbst gewähren.

Ab 12 Uhr wollen wir starten, und gemeinsam nach handwerklicher Tradition mit Bier anstoßen (andere Getränke werden ebenfalls bereitgestellt). Um 16 Uhr soll dann so langsam Schluss sein.

Wir freuen uns auf euch, also kommt gern zahlreich,

Eure GoMokrys*

Update Dezember

Das Jahr geht langsam zu Ende uns wir schauen mit Erstaunen und auch ein wenig Stolz auf eine wahnsinnig ereignisreiche und arbeitsintensive Zeit zurück. Auch wenn sich die Fertigstellung nochmal auf nunmehr Ende Mai verschoben wurde, wirkt der Einzugstermin dennoch zum Greifen nah.

Der Dezember war ein sehr geselliger Monat, in dem wir unser Kochtalent sowohl im Knallhart als auch auf der Anti-Weihnachtsfeier in Wilhelmsburg unter Beweis gestellt haben. Viele Leute wurden mit Vöner, Kartoffelsuppe und Energieballs versorgt. Glühwein durfte natürlich auch nicht fehlen. Auch wenn noch nicht in unseren eigenen vier Wänden, konnten wir auf unserer Weihnachtsfeier schon mal einen Vorgeschmack auf unser zukünftiges Zusammenwohnen bekommen. Es wurde füreinander gekocht, miteinander gespielt und viel gelacht. Hmmm. Schmeckt das lecker!

Mittlerweile trudeln immer mehr Leute ein, die sich vorstellen können mit uns zu wohnen. Damit wir einander nicht nur auf Plenas kennenlernt, veranstalten wir eine wöchentliche Kneipe um sich beim Bier und in lockererer Atmosphäre beschnuppern zu können. Damit diese neuen Leute auch schon ein Bild haben mit wem sie evtl. auf einem Stockwerk leben werden, haben wir uns Gedanken über eine vorläufige WG-Zusammensetzung gemacht. Wir erwarten jedoch, dass diese, spätestens beim echten Zusammenleben nochmal kräftig durcheinander gewirbelt wird.

Auch für unsere befreundete Rialto Gruppe wird es zum Jahresende langsam sehr konkret. Sie ist fleißig dabei Pläne für das Grundstück zu entwickeln und über die Nutzung der Kulturfläche im Erdgeschoss zu verhandeln. Ende Januar möchte sich Herr Grevenkamp entscheiden welcher Gruppe er den Zuschlag erteilt. Wir drücken unseren Freundinnen und Freunden die Daumen.

Allen Unterstützer_innen und Freund_innen wünschen wir ein tolles Jahr 2016. Wir halten euch auf dem Laufenden..

Update November

Es ist Herbst aber auch wenn von Kälte noch keine Rede sein kann, wird der Ausbau des Daches bis nach dem Winter verschoben, da die Baugenehmigung leider immer noch auf sich warten lässt. Im restlichen Haus haben wir angefangen ein 2-wöchentlichen Begehungstermin einzuführen, um uns über den Baufortschritt auf dem Laufenden zu halten und bei der Entstehung unseres Hauses direkt vor Ort zu sein. Als letztes bauliches Thema haben wir uns über unsere zukünftigen Eingangstüren gestritten. Die Bandbreite der Vorstellungen reichte von Eichenholz verzierten Toren bis hin zu Eingangsportalen aus Stahl und Glas. Letztendlich wird unseren Eingang eine lokal geschreinerte Holztür schmücken. Neben dem Dach ist auch die Unterkellerung unseres Nachbargebäudes ein Thema. Da das Mokry Haus wenig Platz für Stellflächen bietet, überlegen wir gemeinsam mit Herrn Grevenkamp, dass unter dem Gelände des alten Rialto Kino eine Fahrradtiefgarage entsteht.

Auf der finanziellen Seite freuen wir uns, dass die KfW (Kreditförderanstalt für Wiederaufbau) uns einen Kredit über 1.1 Millionen Euro zu einem sehr günstigen Zinssatz bewilligt hat. YEAH! Damit rückt unser aller Ziel schon wieder ein ganzes Stück näher und motiviert uns für die noch ausstehenden Aufgaben.

In der Zwischenzeit machen wir uns auf gemütlichen Plenas weiterhin Gedanken über unser künftiges Zusammenleben. Wie sollen unsere Küchen aussehen? Wer isst in welchem Stock was? Wo dürfen sich Haustiere bewegen oder wo darf geraucht werden? Wer hat es lieber etwas ruhiger und wo müssen die Duschsiebe jeden Tag gereinigt werden?

GoMokry* Kneipe in Wilhemsburg

Liebe Leute,

am Mittwoch den 02.12. veranstalten wir unseren ersten GoMokry*-Kneipen-Abend im Infoladen Wilhelmsburg.

Bist du interessiert an unserem Projekt?
Willst du uns unterstützen, deine Ideen mit einbringen oder vielleicht sogar mit uns zusammen in die Mokrystraße 1/3 einziehen?
Um herauszufinden wer sich hinter 
GoMokry* verbirgt, wie wir uns das Projekt vorstellen und wie wir es bisher mit Inhalt gefüllt haben, möchten wir dich herzlich einladen!

Ein Abend zum Kennenlernen, Austauschen, Fragen stellen – ab 21 Uhr in der Fährstr. 48.

Wir freuen uns auf dich und euch – eure GoMokry*s

> Ein weiterer Termin zum Vormerken: 16.12. – 2. GoMokry*-Kneipen-Abend

Update Oktober

Unser Vorschlag zur Fassadengestaltung ist leider vom Leiter der Baubehörde abgewiesen worden. Scheinbar sind die einzigen bunten Farben, die in Hamburg derzeit erlaubt sind, Olympische Ringe. Wir werden weiter für ein Farbkleid kämpfen. Ansonsten geht der Bau gut voran, auch wenn das Dach leider nicht mehr dieses Jahr angefangen werden kann. Zurzeit hoffen wir auf Anfang Mai als Einzugstermin. Unsere Bauprüf-AG ist derzeit einmal die Woche vor Ort und hält uns bezüglich des Baufortschritts auf dem Laufenden.

Da einige Menschen sich über die Zeit aus dem Projekt verabschiedet haben, suchen wir ab sofort wieder neue Leute. Damit diese wissen worauf sie sich einlassen, arbeiten wir mit Hochdruck daran unser Selbstverständnis fertig zu stellen. Das Selbstverständnis soll uns außerdem helfen unsere inneren Prozesse besser zu verstehen und zu dokumentieren.

Für den Austausch, über unsere zukünftigen vier Wände hinweg, machen wir auch dieses Semester wieder Soli-Schichten im Café Knallhart. Außerdem streben wir eine intensivere Vernetzungen zu anderen Mietshäuser-Syndikat Projekten außerhalb Hamburgs an, wie zum Beispiel der Scharni in Berlin.

Update September

So! Sommerloch vorbei! GoMokry* startet wieder voll durch mit neuer Energie, guten Ideen und neuen Mitgliedern.

Ein neuer Hut, steht ihm gut!:
Das Dachgeschoss wurde komplett entkernt und das alte Dach wird in den nächsten Tagen bis Wochen abgenommen und der Ausbau des Neuen vorbereitet.

Mokry13Gerüst

Auch ist unser Haus nun tatsächlich besser im Stadtteil verwurzelt. Die meisten der Pfähle wurden in das Fundament eingelassen. Damit ist die Pfahl-Gründung so gut wie abgeschlossen.

Zwischen Dach und Keller wurde in einigen Geschossen angefangen die Balkenlage für die kommende Belastung durch uns fit zu machen.

Damit Liebe nicht die einzige Energie ist, die uns antreibt und wärmt haben wir uns mit dem zukünftigen Heizsystem beschäftigt und uns dazu entschieden ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit der Energiegenossenschaft Elbe Heide e.G. zu betreiben. Es finden derzeit die abschließenden Gespräche statt. Ziel ist es, sowohl Mokry 1-3 als auch das Ex-Rialto zentral mit umweltfreundlicher Wärme zu betreiben.

Im August und September fand die Veranstaltungsreihe „Mehr als schöner Wohnen“ der Rialto-Gruppe statt und erfuhr viel Zuspruch im Stadtteil und darüber hinaus. Dabei ging es um Themen wie Gentrifizierung und die Rolle von Hausprojekten in von Verdrängung bedrohten Stadtteilen. In diesem Kontext wurde in der Bücherhalle der Film Verdrängung hat viele Gesichter  gezeigt. Außerdem wurden mit verschiedensten Akteur*Innen Perspektiven für die gemeinschaftlich genutzten Flächen der Mokrystraße und des Rialto entwickelt. Die Ergebnisse dieser Veranstaltungsreihe waren für unser Projekt sehr hilfreich um über die zukünftige Nutzung der Ladenfläche zu entscheiden.

Etwas zu feiern hatten wir diesen Monat auch: und zwar den ersten Geburtstag von GoMokry*.

MokryGartenWE1

MokryGartenWE2
MokryGartenWE3
Dieses Event haben wir in einem befreundeten Schrebergarten mit Perlwein, Schnittchen und Hopfentropfen zelebriert.

Unser Plenum findet nun wieder jeden Montag (gerade KW) und Mittwoch (ungerade KW) im Infoladen Wilhelmsburg (Fährstraße 48) jeweils ab 19 Uhr statt. Kommt gerne vorbei!

Update Juli/August

Obwohl die zukünftigen Bewohner*innen noch mitten im Sommerloch sind, passiert im Haus schon sehr viel. Die Bodenplatte ist fertig gegossen und wartet jetzt auf die abschließende Pfahlgründung. 40 cm Stahlbeton halten das Haus jetzt sicher in der Waage – abgesehen von der Schrägheit, die das Haus aufgrund seiner Lage & des Alters eh schon auf dem Buckel hatte.

Auch alte Gemäuer wollen hübsch aussehen – deshalb ist das Haus nun eingerüstet, um die Falten und Narben der Fassade auszubessern. Weiterhin sind die Dokumente für die Baugenehmigung bei der Behörde eingegangen. Die Mühlen mahlen langsam, aber sie wird im September erwartet.

Wir freuen uns außerdem sehr über die Zusage der Investitions- und Förderbank, die uns eine Förderung für die energetische Sanierung in Höhe von 287.000 Euro gegeben hat.

Last but not least findet die Veranstaltungsreihe „Mehr als schöner wohnen“ zusammen mit dem Rialto-Projekt statt.